Friedrich Schneider, Herzoglicher Kofkapellmeister zu Dessau, Anhalt
  Friedrich-Schneider-Ehrung der Stadt Dessau, 22. u. 23. November 2003  
 
    FRIEDRICH SCHNEIDER
Programm
Friedrich Schneider
Publikationen
Kontakt

Presse und News




HOME | IMPRESSUM
   
"Er kam wie ein Sturmwind in die etwas ins Stocken geratenen musikalischen Verhältnisse der kleinen Residenz" (Bernhard Heese, Stadtarchivar, Dessau) Friedrich Schneider, Stahlstich um 1855 v. L. Sichling nach einem Porträt v. G. Völkerling (1852)
Friedrich Schneider
   
Sieben Opern, sieben Klavierkonzerte, 16 Oratorien, 16 Ouvertüren, 23 Sinfonien, 400 Chorwerke und ungezählte Lieder – der Herzogliche Hofkapellmeister zu Dessau Friedrich Schneider gilt als einer der kreativsten Komponisten seiner Zeit. Auf eine mögliche Karriere als Thomaskantor in der Musikmetropole Leipzig hatte er verzichtet und auf die anhaltische Hauptstadt gesetzt. Dafür haben ihn die Dessauer geliebt. Und sie hatten allen Grund dazu. Schneider lebte für die Musik. 32 Jahre lang, bis zu seinem Tode am 23. November 1853 gab er in der anhaltischen Residenzstadt erfolgreich den Ton an. Er erlangte aber nicht nur Ruhm als Komponist und Kapellmeister, sondern auch als Reformator des Chorwesens und als Initiator sowie Dirigent der in Mode gekommenen Musikfestspiele.
 
Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Schneider, der bereits mit sechs Jahren seinen Vater beim sonntäglichen Gottesdienst an der Orgel vertrat, hat seine Herkunft nie vergessen. So unterrichtete er an der von ihm gegründeten Musikschule nicht nur den eigenen Nachwuchs und die Kinder aus ?nanzkräftigen Familien, sondern auch die Talente ohne Geldbeutel. Trotzdem ist sein ehrgeiziges Werk beinahe in Vergessenheit geraten. Denn Schneider war ein Anhänger der Wiener Klassik, war Beethoven, Haydn und Mozart verbunden, doch Mendelssohn Bartholdy und Wagner bestimmten längst den Geschmack der Zeit. Mit der Friedrich- Schneider-Ehrung wird die Stadt Dessau im November an ihre große Musiktradition erinnern und ihres Hofkapellmeisters gedenken.
  nach oben ...  
     
... zur Startseite ...